Klassischer Fördertopf leer: Wie es nun mit KMU.DIGITAL & GREEN weitergeht

Das Ende der klassischen Umsetzungsförderung: Jetzt die GREEN-Förderung sichern!
Seit Freitagabend (14.03.2025) ist es offiziell: Der Fördertopf für die klassische Umsetzungsförderung im Rahmen von KMU.DIGITAL ist ausgeschöpft. Ursprünglich wurde prognostiziert, dass die Mittel zumindest bis Mitte des Jahres reichen sollten, doch die extrem hohe Nachfrage hat diesen Zeitraum drastisch verkürzt. Unternehmen, die darauf gesetzt haben, ihre Digitalisierungsprojekte mit dieser Unterstützung umzusetzen, stehen nun vor einer neuen Herausforderung. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die GREEN-Umsetzungsförderung ist weiterhin verfügbar und bietet attraktive Möglichkeiten!
Beispiele für klassische Trends, die sich auch gut mit der GREEN-Förderung umsetzen lassen:
Warum endet die klassische Umsetzungsförderung?
KMU.DIGITAL ist ein Förderprogramm der Wirtschaftskammer Österreich und des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft (BMAW). Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Das Programm setzt sich aus zwei Hauptmodulen zusammen: Beratungsförderung und Umsetzungsförderung.
- Beratungsförderungen sind weiterhin sowohl in der klassischen als auch in der GREEN-Variante möglich. Anträge sind jederzeit möglich z.B. für eine Potenzialanalyse für Digitales Marketing (PA2) oder IT-Security (PA1) sowie Strategieberatung für Geschäftsmodelle und Prozessoptimierung (SB1). Jetzt starten!
- Umsetzungsförderung – jetzt nur noch für GREEN-Projekte 2025 verfügbar: Nachhaltige Projekte werden weiterhin mit 30% (und im Burgenland mit 60%) gefördert. Hier können Software, Hardware, Dienstleistung und laufende Services gefördert werden.
Laut KMU.DIGITAL wird die klassische Umsetzungsförderung erst wieder ab 2026 zur Verfügung stehen. Das bedeutet, dass Unternehmen, die jetzt in Digitalisierung investieren möchten, sich auf nachhaltige Digitalisierungsprojekte konzentrieren sollten. Hier sind die 6 GREEN-Trendbereiche:

Die GREEN-Umsetzungsförderung: Jetzt die Chance nutzen!
Obwohl die klassische Förderung ausgeschöpft wurde, bietet die GREEN-Umsetzungsförderung eine attraktive Alternative. Dieses Programm unterstützt Unternehmen dabei, digitale Innovationen mit nachhaltigen Lösungen zu kombinieren. Besonders interessant: Viele Digitalisierungsvorhaben lassen sich mit einem "grünen" Ansatz erweitern, um förderfähig zu bleiben. Jetzt Erstberatung sichern oder gleich Antrag stellen.
Was wird durch die GREEN-Förderung unterstützt?
Die GREEN-Förderung umfasst verschiedene Bereiche, die einen nachhaltigen Beitrag zur digitalen Transformation leisten. Gefördert werden unter anderem:
- Nachhaltige Transformation von Geschäftsmodellen und Prozessen: Unternehmen können ihre Produktionsprozesse, Serviceleistungen oder Arbeitsprozesse effizienter und ressourcenschonender gestalten.
- Effizienzsteigerung durch digitale Technologien: Digitalisierung kann helfen, Energie, Zeit oder Material einzusparen, beispielsweise durch KI-gestützte Prozessoptimierung, effizientes Remote-Working oder nachhaltige Unternehmenskommunikation.
- IT- und Cybersecurity mit Fokus auf Nachhaltigkeit: Durch den Einsatz energieeffizienter IT-Systeme und Cloud-Lösungen kann der ökologische Fußabdruck reduziert werden, während auch die Sicherheit im Unternehmen und die Awareness im Team gestärkt wird.
- Ressourcenschonung durch digitale Verwaltung: Die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen spart Papier und verbessert den Überblick über betriebliche Abläufe.
Wer kann die GREEN-Förderung beantragen?
Grundsätzlich steht die GREEN-Förderung allen KMU in Österreich offen, die in nachhaltige Digitalisierungsprojekte investieren. Voraussetzung ist jedoch, dass zuvor eine geförderte Status- und Potentialanalyse oder Strategieberatung durchgeführt wurde. Erst im Anschluss daran kann ein Antrag auf Umsetzungsförderung gestellt werden.
Wie hoch ist die Förderung?
Die Förderung umfasst einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von maximal 30 % der Investitionskosten (im Burgenland auf 60% verdoppelt), wobei die Mindestinvestition bei 2.000 Euro und die Höchstgrenze bei 30.000 Euro liegt. Das bedeutet, dass Unternehmen bis zu 6.000 Euro Zuschuss (im Burgenland € 12.000 verdoppelt) erhalten können.
Fazit: Jetzt die Weichen für die Zukunft stellen!
Auch wenn die klassische Umsetzungsförderung aktuell nicht mehr verfügbar ist, bietet die GREEN-Förderung eine wertvolle Möglichkeit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu verbinden. Unternehmen sollten diese Chance nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation zu leisten.
Lassen Sie sich beraten und starten Sie jetzt Ihr gefördertes Digitalisierungsprojekt mit nachhaltigem Mehrwert!